Gesamtverkehrskonzept Region Wels

Eine Gruppe von Männern und Frauen

Mit der Unterzeichnung des „Grundsatzübereinkommens zum Umsetzungsprozess“ setzen das Land Oberösterreich und die Gemeinden der Region Wels einen weiteren Meilenstein für eine abgestimmte und nachhaltige Mobilitätsentwicklung bis 2035. 

Das Übereinkommen wird zwischen dem Land Oberösterreich und den Gemeinden der Region Wels – Buchkirchen, Gunskirchen, Holzhausen, Krenglbach, Marchtrenk, Schleißheim bei Wels, Steinhaus, Thalheim bei Wels, Weißkirchen an der Traun sowie der Stadt Wels – abgeschlossen. Die Unterzeichnung erfolgte am 3.3.2026 im Rahmen eines stadtregionalen Forums der Stadtregion Wels.

Die Basis bildet das Gesamtverkehrskonzept für die Region Wels, das seit März 2025 in finaler Version vorliegt. Es definiert sieben strategische Leitziele – von der Förderung des öffentlichen Verkehrs und der Nahmobilität über die bessere Abstimmung von Raum- und Verkehrsplanung bis hin zur Stärkung der Verkehrssicherheit und einer verkehrsträgerübergreifenden Betrachtung des Güterverkehrs.

Dynamischer Umsetzungsprozess mit klarer Koordination

Bereits 2023 wurde unter Federführung des Regionalen Mobilitätsmanagements OÖ (Regionalmanagement Oberösterreich) ein begleitender Umsetzungsprozess gestartet. In Mobilitätswerkstätten wurden prioritäre Maßnahmen gemeinsam mit den Gemeinden erarbeitet. Mit dem Beschluss der Oberösterreichischen Landesregierung vom 13. Oktober 2025 wurde auch auf Landesebene ein wesentlicher Schritt zur gemeinsamen Zielverfolgung gesetzt. Das nunmehrige Grundsatzübereinkommen bildet die verbindliche Basis für die weitere Zusammenarbeit und die Gesamtkoordination durch das Regionale Mobilitätsmanagement OÖ.

Mit dem Gesamtverkehrskonzept schaffen wir eine klare strategische Grundlage, um Mobilität leistungsfähig, sicher und nachhaltig weiterzuentwickeln. Entscheidend ist dabei die enge Kooperation zwischen Land und Gemeinden. Durch die koordinierte Umsetzung über das Regionale Mobilitätsmanagement stellen wir sicher, dass Maßnahmen effizient geplant, Prioritäten klar gesetzt und Investitionen zielgerichtet eingesetzt werden – im Sinne der Verkehrssicherheit, der Standortqualität und der Lebensqualität der Bevölkerung“, betont Landesrat Steinkellner die Bedeutung der regional abgestimmten Vorgehensweise.

„Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Gemeinden, vor allem aber auch über die Unterstützung des Landes. Für Wels wurden wichtige Verkehrsprojekte – wie beispielsweise die Nordumfahrung - in das Konzept aufgenommen. Damit sind wir für die Zukunft vorbereitet“, so der Bürgermeister der Stadt Wels Dr. Andreas Rabl.

Der Bürgermeister der Marktgemeinde Gunskirchen Christian Schöffmann und Sprecher der Umlandgemeinden im stadtregionalen Forum ergänzt: „Das Gesamtverkehrskonzept ist ein wichtiger Schritt für die gesamte Region Wels. Gerade für die Umlandgemeinden ist eine enge Abstimmung mit der Stadt Wels und dem Land Oberösterreich entscheidend. Nur gemeinsam können wir Mobilität zukunftsfit gestalten – mit sicheren Verkehrswegen, einer starken öffentlichen Anbindung und einer guten Balance zwischen Lebensqualität und wirtschaftlicher Entwicklung.“

07.04.2026